Salesforce Workflow Rules: Definition und Bedeutung

Salesforce plant den Auslauf der Workflow-Regeln zum 31. Dezember 2025. Dennoch bleibt ihre Bedeutung aktuell, denn…

Salesforce-Workflow-Regeln mögen als veraltete Funktion betrachtet werden, doch ihre Rolle im Automatisierungs-Ökosystem von Salesforce bleibt relevant. In diesem Artikel erfährst du, was Salesforce Workflow Rules sind und warum deren Verständnis auch heute noch von Bedeutung ist.

Salesforce Workflow Rules: Definition und Bedeutung

Salesforce hat angekündigt, dass Workflow Rules und Process Builder am 31. Dezember 2025 eingestellt werden. Flow Builder wird als zukunftssichere Alternative empfohlen.

Workflow Rules waren lange Zeit ein Kernstück der Salesforce-Automatisierung und wurden für verschiedene automatisierte Prozesse eingesetzt. Hier sind die wichtigsten Anwendungsfälle:

  • Automatische E-Mail-Benachrichtigungen bei Änderungen von Datensätzen
  • Erstellung von Aufgaben basierend auf bestimmten Kriterien
  • Aktualisierung von Feldern wenn definierte Bedingungen erfüllt sind
  • Versand von ausgehenden Nachrichten an externe Systeme
  • Zeitbasierte Aktionen für terminierte Prozesse

Flow Builder bietet erweiterte Funktionen für komplexere Automatisierungen. Die neue Technologie ermöglicht visuelles Prozessdesign und unterstützt umfangreichere Logikoperationen.

Für bestehende Workflow Rules empfiehlt Salesforce eine schrittweise Migration zu Flow Builder. Dies gewährleistet einen reibungslosen Übergang ohne Unterbrechung der Geschäftsprozesse.

Weitere Details zum Support-Ende findest du in der offiziellen Salesforce-Dokumentation.

Erstellen und Implementieren von Salesforce Workflow Rules

Salesforce zertifizierungskurse und deren vorbereitung 4

Für die Einrichtung einer Workflow Rule benötigst du drei grundlegende Komponenten: Das betroffene Salesforce-Objekt, die Auslösekriterien und die auszuführenden Aktionen.

Die folgende Tabelle zeigt dir den Einrichtungsprozess im Detail:

SchrittBeschreibung
1. Objekt auswählenBestimme das Salesforce-Objekt (z.B. Lead, Account, Opportunity), auf das die Regel angewendet werden soll
2. Evaluierungskriterien festlegenWähle zwischen „Beim Erstellen“, „Bei jeder Änderung“ oder „Bei Erstellen und jeder Änderung“
3. Regelkriterien definierenBestimme die spezifischen Bedingungen, die erfüllt sein müssen, damit die Regel ausgelöst wird
4. Workflow-Aktionen konfigurierenLege die auszuführenden Aktionen fest (E-Mail-Alerts, Feldaktualisierungen, Aufgaben oder ausgehende Nachrichten)
5. Workflow aktivierenAktiviere die Regel nach erfolgreicher Testkonfiguration im Sandbox-System

Bei der Konfiguration der Regelkriterien kannst du verschiedene Operatoren wie „gleich“, „ungleich“ oder „enthält“ verwenden. Dies ermöglicht eine präzise Steuerung der Auslösebedingungen.

Die Workflow-Aktionen können entweder sofort oder zeitgesteuert ausgelöst werden. Bei zeitgesteuerten Aktionen lässt sich ein Zeitplan für die Ausführung festlegen.

Detaillierte Anleitungen zur Einrichtung findest du in der Salesforce-Dokumentation.

Häufige Anwendungsfälle für Salesforce Workflow Rules

Common use cases for salesforce workflow rules-4. Jpg

Workflow Rules bieten vielfältige Möglichkeiten zur Prozessautomatisierung in Salesforce. Sie ermöglichen die Standardisierung von Arbeitsabläufen und reduzieren manuelle Eingriffe erheblich.
Diese Automatisierungsmöglichkeiten werden häufig in folgenden Szenarien eingesetzt:

  • Aufgabenerstellung: Automatische Zuweisung von Aufgaben an Teammitglieder, wenn ein Opportunity-Status sich ändert oder ein Lead eine bestimmte Punktzahl erreicht
  • Feldaktualisierungen: Automatische Aktualisierung von abhängigen Feldern, wie die Berechnung von Rabatten basierend auf dem Auftragswert
  • E-Mail-Benachrichtigungen: Versand von automatisierten E-Mails bei wichtigen Ereignissen, wie ablaufenden Verträgen oder überfälligen Zahlungen
  • Ausgehende Nachrichten: Integration mit externen Systemen, beispielsweise die Übermittlung von Kundendaten an ein ERP-System bei Vertragsabschluss
  • Zeitgesteuerte Aktionen: Automatische Erinnerungen vor wichtigen Terminen oder Follow-ups nach Kundenkontakten

Detaillierte Beispiele und Anwendungsfälle findest du in der Salesforce-Dokumentation für Workflow Rules.

Best Practices für Salesforce Workflow Rules

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Die effektive Verwaltung von Workflow Rules erfordert einen strukturierten Ansatz. Durch die Einhaltung bewährter Praktiken vermeidest du Komplexität und stellst sicher, dass deine Automatisierungen zuverlässig funktionieren.

Hier sind die wichtigsten Best Practices für die Nutzung von Workflow Rules:

  • Dokumentiere alle Workflow Rules mit eindeutigen Namen und ausführlichen Beschreibungen
  • Implementiere zunächst in der Sandbox und führe gründliche Tests durch
  • Überprüfe regelmäßig die Auslösekriterien auf Aktualität und Relevanz
  • Begrenze die Anzahl der Workflow Rules pro Objekt auf ein überschaubares Ma
  • Plane zeitgesteuerte Aktionen sorgfältig, um Systemressourcen effizient zu nutzen
  • Prüfe mögliche Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Workflow Rules
  • Erstelle eine Prioritätenliste für die Ausführungsreihenfolge mehrerer Rules

Die Komplexität deiner Workflow Rules sollte immer im Verhältnis zum geschäftlichen Nutzen stehen. Vermeide verschachtelte Bedingungen und halte die Logik so einfach wie möglich.

Etabliere einen regelmäßigen Review-Prozess, um nicht mehr benötigte Rules zu identifizieren und zu deaktivieren. Dies verbessert die Performance und vereinfacht die Wartung deiner Salesforce-Umgebung.

Alternativen und Zukunft der Workflow-Automatisierung in Salesforce

Mit der Einstellung von Workflow Rules entwickelt sich Salesforce in Richtung modernerer Automatisierungslösungen. Flow Builder steht dabei im Zentrum der zukünftigen Automatisierungsstrategie.

Drittanbieter-Alternativen

Tools von Drittanbietern erweitern die nativen Salesforce-Funktionen erheblich. Diese Lösungen bieten:

  • Komplexe „Wenn-Dann“-Szenarien für fortgeschrittene Automatisierungen
  • Verbesserte Integration mit externen Systemen
  • Benutzerfreundliche Oberflächen für schnellere Implementierungen
  • Erweiterte Berichtsfunktionen und Analysetools
  • Vorgefertigte Automatisierungsvorlagen für verschiedene Branchen

Native Salesforce-Automatisierungstools

Flow Builder, als bevorzugte Salesforce-Lösung, bietet entscheidende Vorteile:

  • Nahtlose Integration in die Salesforce-Umgebung
  • Visuelle Prozessmodellierung ohne Programmierkenntnisse
  • Umfangreiche Debugging-Möglichkeiten
  • Skalierbare Automatisierungen für wachsende Anforderungen
  • Direkte Verbindung zu Salesforce-Datenmodellen

Die Weiterbildung deines Teams ist entscheidend für den erfolgreichen Übergang. Salesforce Trailhead bietet kostenlose Schulungsmodule zur Flow Builder-Entwicklung. Diese Module ermöglichen es Teams, ihre Automatisierungsfähigkeiten kontinuierlich zu verbessern und zukunftssicher zu gestalten.

Schlusswort

Salesforce Workflow Rules, obwohl bald eingestellt, bleiben ein wichtiges Instrument zur Automatisierung einfacher Geschäftsprozesse. Ob es um die Automatisierung von Aufgaben, E-Mail-Benachrichtigungen oder der Aktualisierung von Feldern geht, die Regeln sind in vielen Unternehmen fest verankert. Die Migration zum Flow Builder bietet eine nahtlose Möglichkeit, von diesen bewährten Methoden zu profitieren und gleichzeitig die Flexibilität und Leistungsfähigkeit neuer Technologien zu nutzen.

Für maßgeschneiderte Lösungen oder Unterstützung bei der Umstellung auf zukunftssichere Automatisierungslösungen, steht unser Beraterteam bereit, um individuelle Herausforderungen zu besprechen.

Wenn dich noch mehr solche Themen interessieren, dann sehe dir doch unsere Seite an.

FAQ

Workflow-Regeln in Salesforce automatisieren Prozesse basierend auf bestimmten Kriterien, wie das Ergebnis eines Anrufs. Sie werden für Aufgaben, E-Mail-Benachrichtigungen und mehr genutzt.

Ja, Salesforce plant, Workflow-Regeln bis zum 31. Dezember 2025 einzustellen. Nutzer sollten auf den Flow Builder migrieren, um komplexere Automatisierungen zu ermöglichen.

Flow ist vielseitiger als Workflow-Regeln und erlaubt die Erstellung komplexer, benutzerdefinierter Automatisierungen. Flow nutzt eine Low-Code-Oberfläche, um Geschäftsprozesse effizienter abzubilden.

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